Genau vorgestern bin ich 23 geworden und danke noch mal offiziell an alle Glückwünsche von euch. Ich bin (noch) einer der wenigen Menschen, die sich auf Geburtstage und auch auf’s Älterwerden freut. Auch wenn in der heutigen Gesellschaft der Leitspruch „Forever young“ immer mehr Zuspruch findet und die gesamte Schönheitsindustrie darauf aufgebaut ist, die Blütezeit der Jugend zu vermarkten, finde ich es wichtig sich nicht nur psychisch, sondern auch äußerlich zu entwickeln und durch die verschiedenen Phasen von Kind zur Omi zu gehen. Es wäre mir auch ehrlich gesagt viel zu langweilig 5 Jahre immer wieder 18 zu werden und denselben „Mist“ zu machen. Spannender ist es doch zurück zu blicken, sich selbst zu reflektieren, sich immer wieder neu zu entdecken und über das eigene Verhalten und Aussehen vielleicht sogar lachen zu können, statt dem nachzutrauern und mit dem Tunnelblick alles drum geben nicht älter zu werden. Gesellschaftliche Konventionen, wie eine Frau nicht nach dem Alter zu fragen, weil dies als unhöflich und unangenehm gilt, werden heutzutage größtenteils doch eingehalten. Es stellt sich somit die Frage, wieso gerade das Alter der Frau tabuisiert wird und der Mann mit zunehmendem Alter als attraktiv gilt… 
Da mich viele Leser auf mein Soziologie-Studium angesprochen haben, habe ich diese Einleitung gewählt um euch deutlich zu machen, womit man sich in dem Studium beschäftigt. Es geht um gesellschaftliche Phänomene, die analysiert, diskutiert und ausgearbeitet werden. Soziologie gehört zu dem Fachbereich der Geisteswissenschaften und ist sehr eng an politischen Themen gebunden. Gestern bin ich auf  einen spannenden Artikel „Auf dem besten Wege in die absolute Verblödung“ von  Christin Bohmann  gestoßen, indem die Wichtigkeit der Geisteswissenschaften hervorgehoben wird. Der Artikel ist einfach zu lesen und ist treffend formuliert. somit lohnt es sich einen Blick reinzuwerfen. 
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