Hallo ihr Lieben, unglaublich aber die letzte Station unserer Reise ist schon erreicht. Unser letzter Stop führte uns nämlich nach Japan, genauer gesagt nach Tokio wo wir insgesamt eine Woche verbracht haben. Die Zeit verging wie im Flug und die Woche war so unglaublich ereignisreich, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Tokio ist auf alle Fälle eine super verrückte und super sehenswerte Stadt. Mitarbeiter deren Job es ist die Menschenmengen in die Metro zu quetschen oder singende Toiletten? In Tokio ist das an der Tagesordnung! Der Kulturschock war uns auf alle Fälle sicher, angefangen bei den japanischen Schriften, die wir natürlich nicht entziffern konnten. Hinzu kommt die außergewöhnliche Größe dieser Stadt, denn Tokio ist wirklich riesig. Es hat am Anfang etwas gedauert sich hier zurecht zu finden, irgendwann hat man aber den Bogen raus und kann die Stadt in vollen Zügen genießen. Meine Highlights wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten, am Besten wir legen gleich los mit meinem ersten Tipp:

Shibuya

Shibuya ist vor allem für seine weltberühmte Shibuya Crossing bekannt. Diese Straßenkreuzung ist einfach gigantisch und hat bestimmt jeder schon mal irgendwo in einem Film gesehen. Hier sammeln sich innerhalb von wenigen Sekunden unglaubliche Menschenmassen an, die nur darauf warten, dass die Ampeln auf grün springen und schon überqueren hunderte Menschen aus allen Richtungen diese Kreuzung. Das muss man wirklich mal live erlebt haben, es ist wirklich verrückt. In Shibuya angekommen erwarten einen viele Läden, in denen man super shoppen gehen kann. Und da Shibuya als das coolste Viertel der Stadt gilt, sollte man es umso weniger auslassen.

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Harajuku

Harajuku ist mein absolutes Lieblingsviertel in Tokio. Hier wimmelt es nur so von Vintage-Läden, das habe ich tatsächlich noch in keiner anderen Stadt erlebt. Ein Vintage-Laden reiht sich an den nächsten und es gibt dort tatsächlich super coole Sachen zu kaufen. Biegt auch unbedingt in die Nebenstraßen ein, ihr werdet es nicht bereuen und (wer hätte es vermutet?) noch mehr Vintage-Läden finden.

Takeshita Street

Die Takeshita Street liegt direkt neben Harajuku und vereint so ziemlich jeden japanischen Kitsch, den man sich vorstellen kann. Hier findet man wirklich die verrücktesten Klamotten und Accessoires und selbst das Essen ist unglaublich kitschig. Hier tummeln sich außerdem die jungen Japaner in den ausgefallensten Klamotten und es scheint als ob sie nur darauf warten wegen einem Streetstyle Foto angesprochen zu werden.

Meji Schrein

Nur ein paar Gehminuten von Harajuku entfernt liegt der Meji Schrein, etwas versteckt in einem Park. Der Schrein ist nicht ganz so pompös wie andere Schreine in Japan aber trotzdem – oder gerade deswegen – einen Besuch wert. Hier ist es wunderbar ruhig und man kann eine tolle Auszeit vom trubeligen Tokio genießen.

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Asakusa und der Sensojo Tempel

Ein weiteres Highlight war für mich das Viertel Asakusa, wo man den Sensoji Tempel findet. Wenn ich an Japan denke, hatte ich als erstes immer das Bild von den typischen roten Tempeln im Kopf. Wem geht es genauso? Umso mehr habe ich mich gefreut, endlich mal einen davon in echt sehen zu können.

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Akihabara

Akihabara ist das Manga und Elektro-Viertel schlechthin. Ganz egal ob Sailor Moon, Pokemon oder jede andere Manga-Figur: ihr werdet sie in Akihabara finden. Manga Fans kommen hier wirklich auf ihre Kosten. Das Viertel ist bunt, verrückt und einfach skurril. Es gibt riesige Spielhallen, Kitsch-Läden und natürlich die bekannten Maids-Cafés, die an jeder Ecke von Maids beworben werden. Maids sind übrigens Frauen, die im typischen Dienstmädchen-Look verkleidet sind. Sowas gibt es auch nur in Japan, oder?

Rathaus „Tokyo Metropolitan Government Building“

Das Rathaus in Shinjuku bietet die tollste Aussicht auf Tokio. Die Aussichtsplattformen liegen im 45. bzw. 48. Stockwerk und sind von 9.30 bis 23.00 Uhr geöffnet. Das tolle ist, dass ihr die Aussichtsplattformen komplett kostenlos besuchen könnt.

Tagesausflug nach Kamakura

Am Wochenende hieß es für uns raus aus der Stadt und ab nach Kamakura. Kamakura ist ein beliebtes Ausflugsziel und nicht allzu weit von Tokio entfernt. Das schöne ist, dass es hier etwas ruhiger als in Tokio zugeht, es aber trotzdem super viel zu entdecken gibt. Wir haben uns den Tsurugaoka Hachimangu Schrein und den berühmten Big Buddha angeschaut und den Abend anschließend am Meer ausklingen lassen. Wer hätte gedacht, dass es in der Nähe von Tokio sogar einen richtigen Strand gibt?

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Und das war’s auch schon mit unserer Asien Reise, so schnell vergehen 4 Monate. Denn nach Tokio hieß es für uns nur noch ab in den Flieger nach Deutschland. Ich muss zugeben, dass Tokio für mich eigentlich nie auf der „Bucket List“ stand, umso glücklicher bin ich, dass es sich doch für mich ergeben hat einmal dort gewesen zu sein und diese riesige und verrückte Stadt live erlebt zu haben. An meine Tokio Eindrücke werde ich mich wohl für immer erinnern, ich glaube keine Stadt ist wirklich vergleichbar.  Ich hoffe euch haben meine Japan Eindrücke gefallen und ich konnte euch Tokio ein bisschen näher bringen 🙂

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