Vielleicht habt ihr auf Instagram (@hypnotized_blog) bereits mitbekommen, dass ich vor kurzem in der Dominikanischen Republik, genauer in Santo Domingo, war. Da mein Blogpost über meinen neuen Job als Flugbegleiterin so gut bei euch an kam, dachte ich, dass ich euch mehr darüber erzähle und meine ersten Erfahrungen mit der Langstrecke mit euch teile.

Wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann, hatte ich eine tolle Zeit vor Ort. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Obwohl es zwischenzeitlich auch mal bewölkt war und es sogar genieselt hat, habe ich einen Sonnenbrand mit nach Hause gebracht.

Doch fangen wir mal von vorne an! Der Nachtflug dauerte um die 9 Stunden, ich war vor Freude etwas aufgeregt und gespannt, wie ich/mein Körper auf so eine lange Reise reagieren wird und was mich so in Santo Domingo erwarten wird. Das Flugzeugmuster bin ich zum ersten Mal geflogen, es war alles noch sehr neu, aber es hat sich gut angefühlt ein Teil des Teams auf der Langstrecke zu sein. Ich hatte tolle Kollegen, die mich unterstützt haben und für Fragen offen standen. Besser hätte ich mir meine erste Langstrecke nicht vorstellen können!

In Santo Domingo bin ich glücklich, aber auch sehr erschöpft sofort ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen habe ich die Augen aufgemacht und konnte vom Bett aus das Meer sehen. Es war traumhaft! Natürlich hat es mich nach draußen getrieben. Mit einer Kollegin bin ich zum Supermarkt gelaufen und konnte mir so einen ersten Eindruck von Santo Domingo machen. Wir hatte das Glück, dass gerade an diesem Tag die Independence Day Parade statt finden sollte. So waren viele gut gelaunte Menschen auf den Straßen und kleine Stände mit Früchten, Schmuck und co. aufgebaut. Mein Highlight waren aber die Avocados im Supermarkt. Da hat gerade mal eine Avocado so ca. 1kg gewogen!

Gegen Nachmittag ging auch schon die Independence Day Parade los. Es war toll, das alles mal gesehen zu haben und es hat Spaß gemacht dabei gewesen zu sein. Besonders gut haben mir auch die Altstadt und die kleinen Gassen gefallen. Es war toll überall auf den Straßen spanische Musik zu hören und sich die alten Häuser anzuschauen. Gerne hätte ich davon Fotos gemacht, aber als Tourist ist man in Santo Domingo sehr auffällig und mit wurde geraten, alle Wertgegenstände im Hotel zu lassen. Die Gefahr sei dort groß, dass man überfallen werden könnte. Um eine solche Situation zu vermeiden, habe ich schweren Herzens mein Kamera und mein Handy im Hotel liegen lassen. Aus diesem Grund sind die Fotos in diesem Blogpost in der Nähe oder im Hotel entstanden. Manchmal tut es aber auch mal gut, alle Eindrücke auf sich wirken zu lassen und nicht damit beschäftigt zu sein ein gutes Foto hinzubekommen.

Ich habe die Zeit in Santo Domingo sehr genossen, lecker gegessen (ihr solltet unbedingt mal Ceviche probieren, wenn ihr das mal auf einer Speisekarte entdeckt), viel gesehen, Sonne getankt, aber auch viel gelernt. Sei es was das Fliegen betrifft, aber auch über mich selbst.

Ich hoffe, der kleine Einblick in meine erste Langstrecke hat euch gefallen. Ich würde mich sehr freuen, eure Kommentare darüber zu lesen. Falls ihr Fragen habt oder mehr von solchen Postings sehen wollt, dann lasst es mich unbedingt wissen!

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