Vor einigen Tagen ging es für mich aus beruflichen Gründen nach London, meiner Lieblingsstadt. Fast eine ganze Woche bin ich dort geblieben. Die ersten 3 Tage habe ich leider nicht viel von der Stadt sehen können, da ich größtenteils im Office war, doch das Wochenende habe ich mir extra freigehalten um die Stadt mit meinem Freund, Sebastian Marten, unsicher zu machen. An dieser Stelle: Ich liebe dich, Baby :*

Nachdem wir die bekannte Oxford Street rauf und runter gelaufen sind und so ziemlich jeden „coolen“ Laden von innen gesehen hatten, habe ich immer noch nichts gefunden. Dabei habe ich mich gerade darauf gefreut mit schönen Stücken wieder nach Hause zu kommen. Naja bei Topshop konnte ich ein Kleid und ein bisschen Schmuck ergattern, dort findet man schließlich immer etwas.
Neuer Tag, neues Glück. Auf ins Künstlerviertel Brick Lane! Das ist genau das, was ich an London so liebe. Alte Straßen, junge Künstler, die die Wände der alten Häuser mit modernen, dadaistischen Malereien interssant machen und überall duftet es nach leckerem Essen. Vintage Läden, kleine Boutiquen und Jungdesigner-Läden reihen sich hier einanander. Wer hier nichts findet, läuft blind durch die Gegend! Für die passende Musik sorgen 2 alte Herren. Der eine spielt sehr talentiert auf einem brüchigem Klavier, während der andere die Boxen mit Britney Spears aufgedreht hat und entspannt neben ihm sitzt. Alternativ, easy-going und gemütlich geht es hier zu. Wenn das nicht lockt, dann vielleicht das riesige Angebot an mexikanischen, asiatischen oder vielleicht spanischen Spezialitäten, die an den kleinen Ständen verkauft werden?!
Mit 2 wunderschönen Blusen aus Satin im Gepäck und einen Burrito im Magen ging es weiter zur Tower Bridge um den Ausblick zu genießen.
Anschließend gingen wir noch eine schöne Einkaufsstraße mit vielen schönen Designerläden lang. The Kooples, Acne und und und … Wir entschieden uns für eine Künstler-Design-Boutique namens Dover Street Market und entdeckten PAUL MCCARTNEY summend auf der Treppe. Ich, als großer Beatles-Fan musste einfach mit ihm sprechen. Er gab mir gentleman-like die Hand. Nach ein bisschen Smaltalk verschwand er dann zwischen den Autos. Mit einem riesen Grinsen liefen wir dann auch weiter, konnten es beide gar nicht glauben und fragten uns wer am meisten in Frankfurt neidisch wäre. 😀
Am Abend hatten wir herausgefunden, dass Gesaffelsein in London auflegt und machten uns also auf den Weg.Schnell war klar, dass man anders als in Frankfurt nicht erst um 1 Uhr nachts auf eine Party geht, sondern eher um 22 Uhr. Knapp haben wir die letzte Bahn erwischen können, doch die Anschluss-Bahn fuhr leider nicht meht. Mit dem Taxi war es auch schwierig, da zu der Zeit natürlich jeder ein Taxi haben wollte und der Nachtbus ist nicht von unserer Station gefahren…
In der Kälte standen wir also da, liefen schon mal in die richtige Richtung und hofften auf ein Taxi.
-30 Pounds später erreichten wir die Location, zahlten noch mal jeder 15 Pounds für den Eintritt bis wir dann kurz nachdem wir drin waren, merkten, dass das wir wohl die ältesten waren und von kleinen 16 jährigen nach Drogen gefragt wurden. Nachdem mich eine mit ihrem Drink überschüttet hat, weil sie einfach schon zu betrunken war und den Satz „Shit happens!“ gerade mal so rausbekommen hat, haben wir beschlossen zu gehen. Ob Gesaffelstein dort wirklich aufgelegt hat, wissen wir bis heute nicht, die Musik klang jedenfalls nicht so und es war einfach zu nebelig um etwas zu sehen.
Wir stiegen wieder ins Taxi, ließen das alles revue passieren und konnten gar nicht mehr aufhören zu lachen. Also doch irgendwie ein guter Abend!
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