Hallo ihr Lieben, heute erzähle ich euch von einer Stadt, die mich ganz besonders begeistert hat. Die Rede ist von Georgetown. Ehrlich gesagt hätte mir dieser Name noch vor ein paar Monaten überhaupt nichts gesagt, aber die kleine Stadt in Malaysia auf der Insel Penang hat mein Herz im Sturm erobert. Ob es an der unglaublichen Atmosphäre liegt, dem Mix von den unterschiedlichsten Kulturen oder dem super leckeren Essen? Ich weiß es nicht, aber wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem. Georgetown erinnert mich ein bisschen an London, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt dass die Stadt lange Zeit eine englische Kolonie war. Ein bisschen wie ein malayisches London mit indischen und chinesischen Einflüssen. Super spannend und ich habe mich wirklich in die kleine Stadt verliebt. Deswegen teile ich heute meine Tipps und Eindrücke von Georgetown mit euch und wünsche euch ganz viel Spaß beim Durchlesen.

1. Streetart entdecken

Georgetown ist vor allem für eins bekannt, nämlich für die unglaublich tolle Streetart. Überall findet man an den Wänden wundervolle Kunstwerke und es macht richtig Spaß durch die Straßen zu schlendern und neue Gemälde zu entdecken. Ich finde es besonders toll, dass viele Bilder um normale Gegenstände wie Fahrräder, Roller oder Schaukeln herumgemalt sind und die Passanten einladen, Platz zu nehmen und ein Teil des Bildes zu werden.

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2. Sich in „Little India“ verlieben

Mein absolutes Lieblingsviertel in Georgetown war Little India. Hier lag übrigens auch unser Hostel Red Inn Court, sodass wir mitten drin im Geschehen waren. Ich habe es geliebt durch die Straßen zu laufen, während aus den Lautsprechern laute Bollywood Musik dröhnte und es überall nach Räucherstäbchen gerochen hat. Nicht zu vergessen das unglaublich leckere indische Essen mit all den leckeren vegetarischen Restaurants, aber dazu mehr im nächsten Abschnitt.

3. Indisch essen bei „Sri Ananda Bahwan“

In Little India befindet sich mein absolutes Lieblingsrestaurant in Georgetown, das „Sri Ananda Bahwan“. Ich übertreibe wirklich nicht, wenn ich sage, dass ich in meinem Leben noch nie so lecker gegessen habe wie hier. Das Restaurant ist rein vegetarisch und hat allein deswegen schon einen riesigen Pluspunkt von mir ergattert. Drinnen erwartet euch allerdings kein schickes Sterne-Restaurant oder ähnliches, das Restaurant hat eher eine Kantinen Atmosphere. Davon solltet ihr euch aber nicht abschrecken lassen, denn das Essen ist einfach nur der Hammer und zudem super günstig. Bestellt unbedingt das nord-indische Thali Set und Roti Canai, es war so lecker!

4. Chinatown besuchen

Ein weiteres Viertel was man unbedingt besuchen sollte ist Chinatown. Hier haben mir besonders gut die „Clan Jetties“ gefallen, ein chinesisches Viertel, dass komplett auf dem Wasser gebaut wurde. Die Häuser stehen alle auf Stelzen und man kann die schmalen Gänge entlang laufen während sich unter einem das Wasser befindet. Auch ein Besuch des chinesischen Foodcourts lohnt sich, denn hier reihen sich unzählige Essensstände aneinander. Auch wenn ich zugeben muss, dass sich die vegetarische Auswahl hier wirklich sehr in Grenzen hält. Zu Abend gegessen haben wir dann doch lieber wieder in Little India. Alle Nicht-Vegetarier werden aber von der großen Auswahl begeistert sein.

5. Durch die Straßen von Georgetown schlendern

Die Häuser in Georgetown sind einfach nur wunderschön. Hier reihen sich überall die typischen kleinen weißen Häuser aneinander und hin und wieder finden sich wunderschöne Gebäude in pastell und rosa zwischen den Reihen. Die Häuser in Georgetown sind wirklich etwas besonderes, etwas vergleichbares habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Ich empfehle euch einfach mal durch die Altstadt zu laufen und neben den Streetart Bildern auch Ausschau nach den wunderschönen Häusern zu halten.

6. Katzencafé „Purrfect Cat Café“ besuchen

Ein kleines Highlight war auf alle Fälle unser Besuch im Katzencafé. Ich muss ja zugeben, dass ich meine beiden Katzen Nala und Finn wirklich sehr vermisse und eine kleine Dosis „Katzen kuscheln“ hat da wirklich ganz gut getan. Das besondere an dem Katzencafé ist nämlich, dass hier im 1. Stock eine Horde Katzen wohnen, die sich sehr über einen Besuch freuen. Für alle verrückten Katzen-Ladys ist das hier also ein echter Place to Be 🙂

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7. Sonnenuntergang an der Promenade

Georgetown liegt auf der Insel Penang und deswegen gibt es hier natürlich auch eine Promenade. Auch wenn der „Strand“ nicht zum Baden geeignet ist, ist es super schön abends an der Promenade entlang zu laufen, sich ans Ufer zu setzen und sich den Sonnenuntergang anzusehen. So lässt sich der Tag in Georgetown einfach perfekt ausklingen, am besten mit einem kühlen Getränk in der Hand.

Und das waren auch schon meine Tipps für Georgetown. Ich hoffe euch haben die Eindrücke gefallen und ihr habt ebenfalls Lust bekommen, in diese tolle Stadt zu reisen. Für mich war Georgetown auf alle Fälle eine große Überraschung und ich habe die Zeit hier sehr genossen. Ich wünsche euch alles liebe aus Bali!

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