Vor kurzem waren wir auf einem Blogger Event von Hessnatur, einem Fair Fashion Label eingeladen. Hessnatur kenne ich vor allem aus meiner Kindheit. Früher hat meine Mama immer einen Abstecher zu Hessnatur gemacht wenn wir eigentlich gerade auf dem Weg zu meiner Oma waren, da sie dort ganz in der Nähe wohnt. Vor jedem Oma Besuch stand also auch der obligatorische Besuch bei Hessnatur an und ihr könnt mir glauben, damals war ich darüber ganz und gar nicht begeistert. Ich konnte weder Mode etwas abgewinnen, geschweige denn dem Shoppen. Aber wie sieht es heute aus? Abgesehen von dieser Kindheitserinnerung bringe ich Hessnatur vor allem mit „Öko“ in Verbindung. Wem von euch geht’s da ähnlich? Bestimmt einigen, oder? 
Das Event startete mit einem kleinen Vortrag über Hessnatur. Was genau bedeutet Fair Fashion? Was hat sich in den letzten Jahren geändert und welche Neuigkeiten gibt es? Hessnatur verwendet beispielsweise ausschließlich natürliche Materialien ohne Schadstoffe und lässt nur dort produzieren, wo der Rohstoff selbst herkommt. Dadurch wird der CO2 Ausstoß reduziert und die Betriebe vor Ort werden unterstützt. Eine Neuigkeit bei Hessnatur ist die Zero Waste Kollektion. Hier entstehen keine Stoffreste beim Zuschnitt, d.h. es gibt auch keinen Abfall. 

Anschließend durften wir unser eigenes Zero Waste Shirt herstellen. Dafür standen uns unzählige Pailetten, Bänder, Nieten zur Verfügung, an denen wir uns ordentlich austoben konnten. Und Helena und ich saßen tatsächlich zum ersten Mal an einer Nähmaschine und haben unsere erste Naht genäht. Yeah!

Außerdem mussten wir feststellen, dass die Kollektion von Hessnatur gar nicht so „öko“ und altbacken ist, wie wir uns das eigentlich vorgestellt haben. Ich bin z.B. ein großer Fan von den Strickjacken geworden, aber auch die Blusen sind mit wunderschönen Prints versehen. Ihren entsprechenden Preis haben die Teile aber auch. Realistisch gesehen werden wir unseren Kleiderschrank wohl nicht komplett gegen die Fair Fashion Teile von Hessnatur eintauschen und Zara werden wir in Zukunft wohl auch noch einen Besuch abstatten. Allerdings kann man klein anfangen und z.B. in zeitlose Klassiker wie beispielsweise eine Strickjacke investieren. Von der Hessnaturjacke hat man bestimmt sehr viel länger etwas als von der Strickjacke aus Polyester von H&M. Und ein gutes Gewissen kann man dabei auch noch haben. 
Nach dem Event ging es für uns noch in ein super schönes Restaurant. Die Location ist einfach der Wahnsinn und auch das Essen hat super lecker geschmeckt, die Rede ist von dem Restaurant „Les Halles“. Hier konnten wir den Abend gebührend ausklingen lassen, uns den Magen vollschlagen und mit den anderen Bloggermädels Lydia, Maddie, Amelie, Milena, Leni und Valentina und dem Hessnatur-Team eine tolle Zeit verbringen.
Falls ihr in Düsseldorf wohnt, schaut unbedingt mal im „Les Halles“ vorbei, das Restaurant muss nämlich leider bald schließen. 

Vielen Dank für die Einladung und das tolle Event, Hessnatur!

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